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Bilder von getöteten Zivilisten in Butscha

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Alexas_Fotos (CC0), Pixabay

Die Bilder, die sich am Wochenende aus Butscha teils über westliche Medien, vor allem aber auch über soziale Netzwerke weltweit verbreiteten, sind weit jenseits dessen, was man in Europa des 21. Jahrhunderts für vorstellbar hielt. UNO-Generalsekretär Guterres reagierte „zutiefst schockiert“ auf die „Bilder von getöteten Zivilisten in Butscha“ und forderte eine „unabhängige Untersuchung“.

US-Außenminister Antony Blinken betonte: „Man kann nicht anders, als diese Bilder als einen Schlag in die Magengrube zu sehen“, so Blinken gegenüber CNN. Die USA seien schon vor Wochen zum Schluss gekommen, dass Russland Kriegsverbrechen begehe. „Das ist die Realität, die sich jeden Tag abspielt, solange Russlands Brutalität gegen die Ukraine anhält. Deshalb muss es ein Ende haben.“

Bundeskanzler Scholz will „schonungslose Aufklärung“

Kanzler Scholz (SPD) betonte, „die Ermordung von Zivilisten ist ein Kriegsverbrechen“. Internationale Organisationen wie das Internationale Komitee vom Roten Kreuz müssten Zugang zu diesen Gebieten erhalten. „Diese Verbrechen der russischen Streitkräfte müssen wir schonungslos aufklären.“

„Wir werden im Kreis der Verbündeten in den nächsten Tagen weitere Maßnahmen beschließen. Russlands Präsident Wladimir Putin und seine Unterstützer „werden die Folgen spüren, und wir werden der Ukraine weiterhin Waffen zur Verfügung stellen, damit sie sich gegen die russische Invasion verteidigen kann“, betonte Scholz.