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Der Osten ist anders

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Pexels (CC0), Pixabay

Wenn man in den neuen Bundesländern lebt, dann kann man so manche Reaktion besser nachvollziehen, als wenn man es aus München, Köln oder Hamburg betrachtet. Über 40 Jahre hat in diesem Land, der ehemaligen DDR, der Staat alles bestimmt, was zu tun ist. Widerspruch zwecklos!

Wir sind das Volk hat dann die Freiheit erkämpft. Jetzt 30 Jahre später fühlen sich viele wieder in die „staatliche Diktatur“ zurückversetzt.

Sie haben erkannt, dass auch im Westen die Freiheit natürlich da war, aber auch das „Recht des Stärkeren“ gilt. Der Westen der Republik war und ist eine Ellenbogen- und Lobbygesellschaft. Auch damit haben viele ehemalige DDR-Bürger ihr Problem. Kommen dann solche Dinge wie Impfpflicht, dann fühlen sich viele wieder an die DDR erinnert.

Viel schlimmer ist aber, dass die Westmedien wie der Madsack Verlag, aber auch der MDR diese Menschen in eine „rechte Ecke“ drängen. Nicht jeder, der eine andere Meinung hat, ist ein Nazi, um das mal ganz deutlich zu sagen. Natürlich gibt es unter den „wir haben eine anderen Meinung Bürgern“ auch Personen, die man den Rechten zuordnen kann, aber sicherlich nicht die Mehrheit.

Schaut man sich jetzt die neue Bundesregierung an, wo sind die hellen Köpfe aus dem Osten? Nur eine Ministerin ist dabei. Ossis in die 2. Reihe bei den Staatssekretären und Staatsministern?

Das kann doch 30 Jahre nach der Wende nicht die Lösung sein. Warum vernachlässigt man auch in wirtschaftlichen Beziehungen den Osten? Nun, wer schreibt das, ein Wessi, der seit fast 20 Jahren im Osten lebt und in dieser Zeit so manches verstanden hat, wie diese Mitbürger denken. Es sind offene, aufrichtige und verlässliche Menschen, die hier leben, die aber nicht immer wieder aufs Neue benachteiligt werden wollen.

Zudem muss man auch einmal ganz klar feststellen, das ewige Hü und Hot der sächsischen Landesregierung in Sachen Corona hat doch auch zu so viel Frust beigetragen. Nicht nur bei „vermeintlichen Rechten“ sondern auch bei Menschen, die völlig unpolitisch sind.

Denken wir an die Veranstalter der Weihnachtsmärkte. Erst geht jeder davon aus, dass diese stattfinden dürfen, dann werden die ein paar Stunden vor Eröffnung einfach so abgesagt. Dies selber zu tun, da war der Ministerpräsident dann zu feige. Er schickt den Unfähigkeitsminister Dulig vor.

Viele Händler hatten auf den Weihnachtsmarkt gehofft, sie brauchen die Einnahmen. Auch das Saisonpersonal hatte auf den Verdienst auf dem Weihnachtsmarkt gehofft. Pustekuchen, mal ehrlich, soll man da dann „keinen Frust schieben?“, wenn sowas über Jahre passiert, wenn man merkt, da ist ein Ministerpräsident, der seine Sachsen nicht politisch in ruhigeres Fahrwasser führen kann.

In den West Bundesländern hätte man einen Mann wie Michael Kretschmer längst auf das politische Abstellgleis versetzt.